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Der große Jahresrückblick: Mein Leben außerhalb des Blog

Aktualisiert: Jan 2


Was zum Teufel war das denn bitte für ein Jahr?!?


Als ich genau vor einem Jahr den ersten Blogpost 'Mehr als nur ein guter Vorsatz für 2020: Meine Motivation hinter dem Projekt' gepostet habe, hätte ich nicht mal erahnen können, wie sich dieses Jahr entwickeln würde. Ich habe mit vielem gerechnet, aber mit einer Pandemie? In der Theorie, ok, schonmal gehört. Aber so in echt? Erinnert mich ein bisschen an den Tsunami von 2004, in der Theorie wusste man was er ist aber zu sehen was er anrichten kann, hat uns den Atem geraubt.

Die Pandemie hat unseren Alltag auf einmal in Frage gestellt. Menschen die man liebt, durfte man nicht mehr sehen. Unsere Arbeitswelt hat sich nachhaltig verändert, unsere Freizeitgewohnheiten stehen in Frage und jeder ist um sein Zuhause bemüht.

Und ich? Mein Blog lief wie erwartet, mein Leben im privaten, nicht ganz. Dies ist ein ganz privater Jahresrückblick auf all das, was in diesem Jahr NICHTS mit dem Blog zu tun hatte.


Wer sich dafür interessiert wie es mir mit dem Blog und den Themen ergangen ist, findet das im Jahresrückblick zum Blog hier.


Wer sich für die Zahlen und Fakten zum Blog interessiert, der findet die Infos in dem Artikel: 'Das Rebound Stuff Projekt in Zahlen'. Dort findet ihr auch Angaben, was ich in diesem Jahr alles eingespart habe.




Der Neue an meiner Seite


Das ganze Jahr ohne Neues habe ich privat nicht geschafft, denn das Leben hat mir eine neue Liebe beschert. Am 9. Februar war ich auf einer Fast Fashion Ausstellung, als auf dem Rückweg mein Auto nicht anspringen wollte und 'der Neue' es mit seinem Auto überbrückt hat. Nur zwei Wochen später kam die Pandemie an und wie Viele, waren auch wir zum Homeoffice verdonnert. Wir verbrachten soviel Zeit miteinander, dass sich die Dating-Phase total verkürzte. Schon im Juli zogen wir zusammen, weil wir sowieso irgendwie schon zusammen wohnten. Der Umzug gestaltete sich durch mein Rebound Stuff Projekt komplizierter als bei anderen Paaren, immerhin durften wir nichts Neues kaufen. Er machte da wirklich ohne zu mucken mit. Nur bei dem Ikea Schrank, legte er nach einigen Wochen sein Veto ein.

Hier ein großes Dankeschön an ihn. Er unterstützt mich bei meinem Projekt seit dem Tag, an dem er mich kennenlernt hat und hat sich nie über meine Zeit am Schreibtisch beschwert. Corona sorgte dafür, dass wir bereits nach 4 Monaten das Leben eines verheirateten und gut eingespielten Pärchens führten. Ich kann es nicht erwarten, dass erste Mal mit ihm in den Urlaub zu fahren...


Meine Reiselust


Normaler Weise reise ich viel und gerne. Auch alleine. So schaffte ich es im Jahr 2019 an 162 Tagen unterwegs zu sein. Im Jahr 2020 kam ich genau auf 0 klassische Reisetage. Ich vermisse das Reisen sehr. Aber alles im Leben hat seine Zeit und 2020 war für mich definitiv kein Jahr, in dem ich in Erwägung gezogen habe zu Reisen. Corona hat mir eine Pause beschert, ja fast eine Ausrede für mich selbst, das Reisen ein Jahr lang nicht in den Fokus zu stellen. Vor allem auch, weil einer der häufigsten Gründe für mich zu Reisen, mit Sport zusammenhing.


Der Sport


Ich würde mich nicht als besonders sportlich bezeichnen, aber ich brauche den Sport zum Ausgleich. Mir geht es besser mit Sport. Und ich liebe Sport-Veranstaltungen. Läufe, Triathlon und sowas eben. Dieses Jahr wurde aber alles abgesagt und sogar meine Urban Sports Club Mitgliedschaft habe ich das ganze Jahr pausiert. Statt zum Chicago Marathon zu fliegen, den Zugspitzenlauf und den Duisburger Ironman zu machen, saß ich auf meinem Po am Schreibtisch und verlor meine Trainingsroutine. Kurz gesagt: Vom Ironman 2019 zur Workaholic. Das Rebound Stuff Projekt nahm überhand, nicht nur in meinem Leben, sondern auch in meinem Kopf. Es gab immer ein offenes Thema und eine neue Idee, einen Post auf Insta und so wenig Zeit. Ich arbeitete sogar die Nächte durch, die ich bei meiner Nichte war. Da waren 5 Stunden Schlaf die Regel.


Mein zweites Zuhause


Zuhause ist bekanntlich da, wo man sich wohn fühlt. Seit meine Nichte auf der Welt ist, fühle ich mich auch wo sie ist, zuhause. Also habe auch dieses Jahr einige Wochen bei meiner Schwester verbracht. Dank Home Office konnte ich gut in den Abendstunden arbeiten, als die Kleine schon im Bett war. Hier auch ein dickes Dankeschön an meine Schwester. Auch wenn ich regelmäßig nach unseren Telefonaten niedergeschlagen war, gab mir ihr Feedback immer wieder einen Schubs in die richtige Richtung. Eine ihrer Ideen, führte zu dem großartigen Film, der morgen veröffentlicht wird.


Kommt die 30ig, kommen die Babys


Wenn man Mitte dreißig ist, kann man sich vor Babys um sich herum gar nicht mehr retten. In meinem Freundeskreis bekamen alle Frauen ihre Kinder bislang eher spät. Wegen oder trotz Corona, wurden dieses Jahr meine zwei besten Freundinnen schwanger. Und zwar zufällig so gleichzeitig, dass beide Babys am gleichen Tag erwartet werden. Ich habe mich sooo sehr gefreut als sie mir das erzählt haben, aber es war echt Mist, keine von ihnen umarmen zu können.


Das Leben ist aber nicht nur Freude


Wo Freude ist, ist aber auch Trauer nicht fern. Dieses Jahr ist meine Oma im Alter von 91 Jahren verstorben. Zu Zeiten von Corona, ne ganz miese Sache. Es bricht mir das Herz, dass keiner von uns sie ins Krankenhaus begleiten durfte oder bei ihr sein konnte, als sie die tödliche Diagnose bekam. Und am Ende konnten wir ihr auch nicht die Beerdigung geben, die Ihrer angemessen gewesen wäre.


Die Arbeit


Da ich mit dem Blog nichts verdiene (dazu hatte ich im Februar schon ein Statement geschrieben), bin ich von Aufträgen als Beraterin abhängig. Am Anfang des Jahres passierte da nicht soviel, deswegen hatte ich mehr Zeit für den Blog. Nun überlege ich, ob ich mich auch in der Selbständigkeit anders aufstellen soll. Mehr Fokus auf Secondhand Händler? Wer weiß. Da habe ich 2021 noch einiges vor mir. Aber ich liebe meine Arbeit und hatte dieses Jahr ganz tolle Kunden aus verschiedenen Branchen. Hier ein Danke, an alle die, die mich gebucht haben.


Zusammengefasst


Das Jahr war anstrengend. Ich bin müde, unausgeglichen, erschöpft. Keine Minute habe ich mir eine Pause gegeben und gegönnt.

Verglichen mit diesem Jahr, war das Training für den Ironman ein Witz und ich sah besser aus. Aber es war es wert, denn ich habe viel gelernt und ich bin immer noch voller Ideen. Fakt ist: ich muss eine Balance finden, zwischen Freizeit, Arbeiten und dem Blog.


Und dafür werde ich mir jetzt ab dem 1. Januar zwei Wochen Auszeit nehmen. Für meinen meinen Freund, meine Nichte und für mich!



Ich Danke euch allen für eure Unterstützung und Geduld mit mir.


Besonderer Dank an


Heinke, Ben, David, Björn, Chia Ching, Kai, Harald, Kerstin & Indra






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