MPB – der Spezialist für Secondhand Foto- und Videoequipment ist jetzt in Berlin

Vor ein Paar Jahren hatte ich mal eine Spiegelreflex Kamera. Ich schleppte sie in zwei Urlaube mit und fand sie unhandlich. Ich verkaufte sie deswegen viel zu schnell auf ebay. Heute tut mir das Leid und ich will sie eigentlich zurück, aber nochmal Neu kaufen, das möchte ich nicht. Und während andere ReCommerce Unternehmen eher weniger Kameras verkaufen und sich damit auch nicht so gut auskennen, stieß ich bei meiner Recherche auf ein britische Unternehmen. Ein ReCommerce nur für Foto- und Videoequipment. Um aber über MPB etwas herauszufinden, muss man wirklich in die Tiefe gehen.


Was ist MPB?


MPB ist eine ReCommerce Plattform, bei der man Foto- und Videoequipment verkaufen, kaufen aber auch tauschen (naja eher in Zahlung geben) kann.



Wie funktioniert MPB?


Auf der Plattform kann man nicht nur Secondhand Kameras & Video zubehör kaufen, sondern auch verkaufen oder in Zahlung geben. Dafür macht man ein paar Angaben auf der Plattform und erhält dann ein Angebot um den Versandschein zu bekommen muss man aber angeben, wo man das Equipment gekauft hat. Gut verpackt sendet man dann das verkaufte an MPB wo es überprüft wird. Jedes Ausrüstungsteil wird von Produktspezialisten sorgfältig geprüft und erhält eine sechsmonatige Garantie. Gut verglichen mit den 36 Monaten die es bei reBuy erscheint das jetzt nicht viel, aber immerhin besser als bei ebay.

Das Geheimnis des Unternehmens ist aber der Preisalgorythmus und das große Angebot in der Kategorie.






Seit wann gibt es MPB?


MPB wurde 2011 von Matt Barker , der heute noch CEO ist gegründet und hat sich seit jeher dem Ziel verschrieben, Foto- und Videoausrüstung zugänglicher und erschwinglicher zu machen und dabei für eine nachhaltigere Zukunft zu sorgen. 2011-2015 studierte er noch und machte es eher nebenher über ebay. Doch er sah viele Fehler auf ebay und entschied sich dann mit Investoren eine eigene Plattform aufzubauen. Ganz eigentlich startete er den handeln mit Equipment aber schon 2008


'Als ich herausfand, welche Ausrüstung ich für meine eigene Fotografie verwenden wollte, begann ich, Canon-Ausrüstung online zu kaufen und zu verkaufen. Dies diente weiterhin als Mittel zur Finanzierung meines Studiums.'
Matt Barker CEO of MPB

Und wie groß ist MPB heute?


Jährlich tauscht MBP über 300.000 gebrauchte Ausrüstungsteile aus und agiert mit seiner Plattform global. Das MPB-Team hat seinen Hauptsitz in den kreativen Hotspots Brighton, wo es gegründet wurde und in Brooklyn und seit Dezember 2020 auch in Berlin. Das Unternehmen besteht aus ausgebildeten Kameraexperten und erfahrenen Fotografen, die bei der Arbeit jeden Tag ihrer Leidenschaft nachgehen, um hervorragenden Service zu bieten, schreibt das Unternehmen. Mittlerweile hatte das Unternehmen 8 Investorenrunden mit einem Invest von 18 Millionen Pfund und 200 Angestellte arbeiten in allen drei Standorten zusammen.


Projekt mit Fotografinnen zu Black Lives Matter.




Und was heißt MPB?


Nachdem ich nicht herausfinden konnte, was MPB eigentlich heißt habe ich Matt einfach über LinkedIn angeschrieben. Dort schrieb er mir, dass der Firmenname MPB kommt von dem eigentlichen ebay Namen, der da war: My Photography Bag.





Quellen:

www.mpb.com/de-de/ueber

https://www.crunchbase.com/organization/mpb-com/company_financials

open.spotify.com/show/4YLP4SYNHXexS3Fuw9BlBx


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